kanzlei@medizinrecht-heynemann.de

Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung soll vor finanziellen Risiken schützen, die sich nach einem Unfall ereignen können. In privaten Unfallversicherungen können verschiedene Leistungen vereinbart werden. Typischerweise gehören hierzu

  • eine Invaliditätsleistung (Zahlung eines Einmalbetrages)
  • eine Invaliditätsrente
  • Tagesgelder oder Krankenhausgelder
  • Genesungsgelder
  • Zahlungen im Todesfall

Da es bei der privaten Unfallversicherung sehr häufig um hohe Beträge geht, insbesondere im Falle der Invalidität, treten Probleme bei der Regulierung entsprechender Anträge sehr häufig auf. Sehr oft verweigern Versicherungen mit Hinweis auf eine Reihe von Ausschlusstatbeständen die Leistung. Solche Ausschlusstatbestände sind zum Beispiel Vorerkrankungen und Ausschlussfristen. Aus diesem Grund sollte nach einem Unfall umgehend anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen werden, um Fristversäumnisse und entsprechende Anzeigepflichten nicht zu versäumen.

Dabei ist häufig bereits der Begriff des „Unfalls“ streitig. Bei einem Unfall handelt es sich um ein plötzlich von außen auf den Versicherten wirkendes Ereignis, das zu einer unfreiwilligen Gesundheitsschädigung führt. So ist es bereits streitig, ob ein Knochenbruch in Folge eines Stolperns einen Unfall darstellt oder nicht. Hierzu gibt es eine differenzierte Rechtsprechung.

Facebooktwittergoogle_plus rss